Wettbewerb Leihkasse

Städtebau

Der Neubau der Leihkasse orientiert sich in seiner Setzung und Formensprache an den historischen Bauten entlang der Hauptstras­se. Der rechteckige Bau steht mit dem Giebel zur Strasse hin, gibt diesem eine gewisse Prägnanz und signalisiert somit seinen (halb-) öffentlichen Charakter. Der Kanzleistrasse entlang reagiert der Bau auf das abfallende Terrain und ist deshalb in der Höhe gestaffelt konzipiert.

 

Gebäude

Im Inneren des Gebäudes ist die Reaktion auf das geneigte Gelände als Splitlevel erlebbar. Die halbgeschossige Versetzung der Bankge­schosse verbindet die verschiedenen Bankniveaus mit kurzen We­gen, ermöglicht ein Maximum an ebenerdigen Räumen und erzeugt darüber hinaus spannende Raum- und Sichtbezüge. Die äussere Erscheinung des Neubaus ist an traditionelle Holzriegelbauten ange­lehnt. Ein filigranes Raster von Pfosten und Riegeln bildet die Hülle des Neubaus. Dieses wird in den unteren Bankgeschossen transpa­rent gehalten und in den oberen Wohngeschossen von offenen und geschlossenen Segmenten abgewechselt. Im Inneren des Hauses steht zentral ein steinerner Kern. Dieser zoniert das Gebäude und bildet einen Kontrast zur leichten, luftigen Hülle. Der Kern verändert seine Form in jedem Geschoss und verjüngt sich, je höher er wird. Der Kern kann in horizontaler und vertikaler Richtung durch alle Ebe­nen hindurch durchschritten werden und dient als Haupterschliessung zu den um den Kern liegenden Räumen, welche wiederum leicht und transparent ausgebildet werden. Die Erschliessungen der Bank und der Wohnungen sind komplett voneinander getrennt. Die Doppelhe­lix-Treppe ermöglicht es zwei unabhängige Treppenhäuser auf der Fläche von einem zu realisieren.

 

Konstruktion

Der Neubau ist als Holzbau konzipiert. Fassaden und Dach bilden eine hölzerne, selbsttragende Einheit. Der steinerne Kern dient zur Aussteifung der Hülle, trägt die Geschossdecken und dient als Flucht­weg.

 

Haustechnik

Als Heizsystem ist eine Erdwärmesonde oder der Anschluss ans Fernwärme-Netz angedacht. Die Räume werden mittels Bodenhei­zung erwärmt. Die Lüftung wird in der Installationsdecke im Kern zu- und abgeführt. EDV und elektrische Installationen werden der Fassa­de entlang in einem Bodenkanal geführt, wo nötig werden zusätzliche Installationen in der Installationsdecke geführt. Sämtliche HLKS-In­stallationen werden im Technik-Raum im UG zusammengefasst und via Hauptsteigzone beim Wohnungslift zu den Geschossen geführt.

 

Wettbewerb
2019

 

Mitarbeit
Thomas Schläpfer




Nordfassade



Ostfassade



Südfassade



Westfassade



Tiefparterre



Hochparterre



Obergeschoss



Dachgeschoss 1



Dachgeschoss 2

Pavillon zur frohen Aussicht

Planung / Baubewilligung
2016-2017

Ausführung
2017








Ersatzbau Eingang Kindergarten

Bauobjekt
Ersatzbau Eingang Kindergarten in Unterstammheim

Planung
2016-2017

Bau
2017

Der alte Eingang zum Kindergarten in Unterstammheim ist in die Jahre gekommen. Mit den Garderoben ist alles sehr eng und brandschutztechnisch nicht mehr zeitgemäss. Weiter werden die thermischen Anforderungen nicht erfüllt. Viel Energie geht verloren, Kälte strömt in die Räume.
Der neue grosszügige Zugang schafft viel Klarheit und verbindet mit grossem Selbstvertrauen das historische Gebäude mit dem bestehenden Baukörper der 1980ziger Jahre. Der grün eingefärbte Beton harmoniert dabei mit dem Bestand, hebt sich aber mit der prägnanten Formensprache ab.
Neben der Funktion vom Eingangsbereich mit Garderobe wirkt der Zwischenbau wie eine Brücke zwischen zwei Hauptkörpern und gleichzeitig als Bindeglied zwischen Eingangshof und Garten.
Die Kraft vom Material und der Farbe sowie die runden, transparenten Türen schaffen diesen Effekt.

Mitarbeit
Thomas Schläpfer
Entwurf, Ausführungsplanung






Modellfoto mit Ursprungskonzept





Sanierungsarbeiten Schule Waltalingen

Umfassende Sanierungsarbeiten standen in den letzten Jahren an. Die schön gelegene Primarschule in Waltalingen strahlt nun wieder mit einem zeitgemässen Ausbau.
Die Erschliessung mit Velo und Auto wurde angegangen, die maroden asbesthaltige Eternitdach saniert und energetisch auf den neusten Stand gebracht, sowie die Garderoben und Nasszellen erneuert. Als vorerst letzten Akt wurde im 2017 der Sportplatz sowie die meisten Beläge saniert und aufgewertet.

Planung / Baubewilligung
2016-2017

Ausführung
2016-2017