MFH Scala

An spannender Hanglage mit idyllischem Bach vor der Haustür durften wir ein Mehrfamilienhaus mit fünf Wohnungen entwerfen.

Planung / Baubewilligung
2016 - 2019

Ausführung
2019 - 2020

Auftragsarbeit für
Valda & Partner Baumanagement GmbH
Gesamtleitung Bauherr, Projektleitung, Baumanagement




Untergeschoss 2



Untergeschoss 1



Erdgeschoss



Obergeschoss 1



Obergeschoss 2



Dachgeschoss



Nordfassade



Ostfassade



Südfassade



Westfassade



Schnitt A-A



Schnitt B-B



Schnitt C-C

MFH Chesslerstrasse

Ökologisch Bauen ist eine der attraktivsten Lösungen gegen die Klimaveränderung.
Der Neubau des Mehrfamilienhauses an der Chesslerstrasse in Oberstammheim erfolgte im Holz-Massiv-Verbund mit Buchenholz aus der Umgebung. Die ansehnliche Fassadenverkleidung zeigt sich in farblos druckimprägnierter Douglasie, welche wegen der Folgen des Klimawandels wahrscheinlich bald häufiger in unseren heimischen Wäldern anzutreffen sein wird. Die grosszügig gestalteten Laubengänge auf der Westseite sowie die auffallend ausragenden Balkone tragen massgebend zum Charakter des Hauses bei.
Einladend erschliesst sich das Mehrfamilienhaus auf der Ostseite über einen grosszügig gestalteten Vorraum, welcher sich durch den Erschliessungskern aus Sichtbeton, der auffallenden Dachstreben und der bald bewachsenen Ranken auszeichnet. Zur Pflege der Gemeinschaft wurde mit dem Gemeinschaftsgarten und dazugehörigem Kräuterbeet die Möglichkeit für eine gutes Miteinander geschaffen.
Jede Wohnung wurde unter Rücksichtnahme der persönlichen Wünsche der Käuferschaft ausgebaut. Folglich zeichnen sich die Wohnungen durch eine individuelle Grundrissgestaltung aus. Als Kontrast zur einheitlichen äusseren Gebäudehülle präsentieren sich die Wohnungen mit eigenem Charakter. Einzig die sichtbaren Buchenwände sowie die strukturierten Decken, welche im Erd- sowie Obergeschoss anzutreffen sind, ziehen sich als Bindeglied durch das Objekt und führen mitunter zu einer einladenden Wohnatmosphäre.

Planung / Baubewilligung
2017-2018

Ausführung
2019-2020

Zusammenarbeit mit Thomas Schläpfer
Entwurf und Baueingabe




Nordfassade



Ostfassade



Südfassade



Westfassade



Untergeschoss



Erdgeschoss



Obergeschoss



Dachgeschoss



Galeriegeschoss



Dachaufsicht



Schnitt A-A



Schnitt B-B



Schnitt C-C

Umbau Metzgerhüsli

Umbau Metzgerhüsli zu einem wohnlichen Ferienhaus im Stammertal.

Planung / Baubewilligung
2017-2019

Ausführung
2019




Nordfassade



Ostfassade



Südfassade



Westfassade



Erdgeschoss



Obergeschoss



Dachgeschoss



Schnitt A-A



Schnitt B-B



Schnitt B2-B2



Schnitt C-C



Schnitt D-D



Schnitt E-E

Passivhaus im Stammertal

Das erste Passivhaus im Stammertal !

Planung / Baubewilligung
2016-2018

Ausführung
2018-2019




Südwestfassade



Nordostfassade



Nordwestfassade



Erdgeschoss



Untergeschoss



Schnitt A-A



Schnitt B-B



Schnitt C-C

Wettbewerb Leihkasse

Städtebau:
Der Neubau der Leihkasse orientiert sich in seiner Setzung und Formensprache an den historischen Bauten entlang der Hauptstras­se. Der rechteckige Bau steht mit dem Giebel zur Strasse hin, gibt diesem eine gewisse Prägnanz und signalisiert somit seinen (halb-) öffentlichen Charakter. Der Kanzleistrasse entlang reagiert der Bau auf das abfallende Terrain und ist deshalb in der Höhe gestaffelt konzipiert.

Gebäude:
Im Inneren des Gebäudes ist die Reaktion auf das geneigte Gelände als Splitlevel erlebbar. Die halbgeschossige Versetzung der Bankge­schosse verbindet die verschiedenen Bankniveaus mit kurzen We­gen, ermöglicht ein Maximum an ebenerdigen Räumen und erzeugt darüber hinaus spannende Raum- und Sichtbezüge. Die äussere Erscheinung des Neubaus ist an traditionelle Holzriegelbauten ange­lehnt. Ein filigranes Raster von Pfosten und Riegeln bildet die Hülle des Neubaus. Dieses wird in den unteren Bankgeschossen transpa­rent gehalten und in den oberen Wohngeschossen von offenen und geschlossenen Segmenten abgewechselt. Im Inneren des Hauses steht zentral ein steinerner Kern. Dieser zoniert das Gebäude und bildet einen Kontrast zur leichten, luftigen Hülle. Der Kern verändert seine Form in jedem Geschoss und verjüngt sich, je höher er wird. Der Kern kann in horizontaler und vertikaler Richtung durch alle Ebe­nen hindurch durchschritten werden und dient als Haupterschliessung zu den um den Kern liegenden Räumen, welche wiederum leicht und transparent ausgebildet werden. Die Erschliessungen der Bank und der Wohnungen sind komplett voneinander getrennt. Die Doppelhe­lix-Treppe ermöglicht es zwei unabhängige Treppenhäuser auf der Fläche von einem zu realisieren.

Konstruktion:
Der Neubau ist als Holzbau konzipiert. Fassaden und Dach bilden eine hölzerne, selbsttragende Einheit. Der steinerne Kern dient zur Aussteifung der Hülle, trägt die Geschossdecken und dient als Flucht­weg.

Haustechnik:
Als Heizsystem ist eine Erdwärmesonde oder der Anschluss ans Fernwärme-Netz angedacht. Die Räume werden mittels Bodenhei­zung erwärmt. Die Lüftung wird in der Installationsdecke im Kern zu- und abgeführt. EDV und elektrische Installationen werden der Fassa­de entlang in einem Bodenkanal geführt, wo nötig werden zusätzliche Installationen in der Installationsdecke geführt. Sämtliche HLKS-In­stallationen werden im Technik-Raum im UG zusammengefasst und via Hauptsteigzone beim Wohnungslift zu den Geschossen geführt.

Wettbewerb
2019

Zusammenarbeit mit Thomas Schläpfer
Entwurf und Wettbewerb




Nordfassade



Ostfassade



Südfassade



Westfassade



Tiefparterre



Hochparterre



Obergeschoss



Dachgeschoss 1



Dachgeschoss 2

Personalhaus Firma Rathgeb Bio-Produkte

Während Nachhaltigkeit zum Modewort geworden ist, wurde Sie bei diesem Bau einfach konsequent umgesetzt. Kein Material zu viel und eine Reduktion in der Verkleidung der Wände und Decken. Ehrlichkeit und Materialgerechtigkeit sorgen für eine klare Architektur ohne Verzicht auf Qualität oder Raum.

Mit dem Entscheid der Bauherrschaft Holz als Baustoff zu verwenden und wo immer möglich örtliches Handwerk zu berücksichtigen, hat die Bauherrschaft den Grundstein gelegt eine Überzeugung zu leben, welche Beispielhaft ist. Das Holz stammt aus den vom Bauplatz in Sichtweite liegenden Wäldern, wurde in der Sägerei im Dorf verarbeitet und durch den Zimmermann vor Ort verbaut. Näher geht es nicht. Trotz dem verheerenden Sturm im August 2017, haben alle helfenden Hände erreicht, dass der Rohbau auf die Tage des Schweizer Holzes #woodvetia am 16. September 2017 aufgerichtet, besichtigt und HSH-Zertifiziert (Holzherkunftszeichen Schweizer Holz) werden konnte.

Bewohnbarer CO2 Speicher

Der Biogemüse-Betrieb Rathgeb in Unterstammheim ist für die Feldarbeiten auf viele Hilfskräfte angewiesen. Für diese wird es zunehmend schwierig, geeignete Unterkünfte zu finden, weil diese oft nur für wenige Monate benötigt werden und in der Nähe vom Betrieb sein sollten.
Aus diesen Gründen war Rathgeb schon länger auf der Suche nach einem geeigneten Standort für ein Personalhaus. Diese haben sie am Rietweg 3 - nahe des Bahnhofes Stammheim - nun gefunden.

Nun sorgt das verbaute Holz für angenehmes Raumklima und einen warmen Farbton in den Zimmern. Das Haus hat eine kontrollierte Wohnraumlüftung wird mit Wärme der Sägerei beheizt und ist Minergie-Zertifiziert. Durch die verbauten 180 Kubikmeter Holz sind 82 Tonnen CO2 aus der Atmosphäre gebunden.

Virtuelle Begehung

Planung / Baubewilligung
2015-2017

Ausführung
2017-2018








Neugestaltung Wohnraum und Sitzplatz

Nach der Totalsanierung des Wohnhauses vor einigen Jahren durften wir jetzt den Wohnraum und zugehörgigen Sitzplatz neu gestalten. Der bestehende Wintergarten wurde rückgebaut und durch einen zweigeschossigen Anbau ersetzt. Durch diesen Eingriff konnten wir im Untergeschoss ein Büro und den Platz für die Gartengeräte schaffen. Im Erdgeschoss wurde ein grosszügiger Essraum mit neuer Wohnküche realisiert.

Planung / Baubewilligung
2017

Ausführung
2017-2018






MFH Projekt in Herblingen

Es ist für uns ein grosses Anliegen, dass das künftige Mehrfamili­enhaus, platziert zwischen der dichten Kernzone und der frei bebauten Wohnzone, seinen Platz findet und sich gut im Quartier integrieren kann. Das gilt zum einen für die Dimension der Bebauung, die Gestaltung sowie für die Art und Grösse der Wohnungen.

Die äussere Gestaltung wird sich am dörflichen Vorbild von Herblingen orien­tieren. Ein Haus steht oben am Hang, das andere unten; beide sind mit je einem Steildach versehen und in gemauerter und verputzter Bauweise erstellt. Zwischen den beiden Hauptgebäuden wird ein tiefes, flaches, in den steilen Hang eingefügtes Hofhaus platziert welches wie die bäuerlichen Nebenbauten aus Holz gebaut wird.

Die Fahrzeuge der Bewohner verschwinden im oberen Hauptgebäude, die Besucherparkplätze sind im Freien.

Das Konzept ist in enger Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt erarbeitet und positiv bei der Neubeurteilung durch die Stadtbildkommission aufgenommen worden.

Planung
2014-2015




Nordfassade



Ostfassade



Südfassade



Westfassade



Schnitt A-A



Schnitt B-B



Schnitt C-C



Untergeschoss



Erdgeschoss



Obergeschoss 1



Obergeschoss 2



Obergeschoss 3



Obergeschoss 4

Neubau EFH in Massivbauweise

Planung / Baubewilligung
2016-2018

Ausführung
2018




Südwestfassade



Nordostfassade



Südostfassade



Erdgeschoss



Untergeschoss





Wettbewerb Steckborn

Der Brand im Herzen von Steckborn ist als tragisches Schicksalsereignis in unseren Köpfen.

Städtebaulich sind die neuen Bauten wieder dicht an die Seestrasse gesetzt. Durch die Fassadenfarben, den abwechselnden Firsthöhen, den trennenden Regenwasserrohren, gliedern sich die Häuser harmonisch im Takt der Stadthäuser. Dagegen vereinen die Ausformulierung der Fenster mit der Gewändeoptik, die Proportionen, das steinerne Sockelgeschoss und schliesslich die durchlaufende Dachtraufe die Einzelbauten.

Das Eckhaus mit seiner Giebelfassade zur Seestrasse, unterzeichnet mit dem feinen Fassadenversatz den einheitlich gerichteten Dachverlauf zwischen Kirche und Rathaus. Mittels einer feinen Abwinklung und der Ausbildung der Arkade weitet sich der Strassenraum beim neuen Eckgebäude aus um in den Rathausplatz einzuleiten. Ein Abstand zur Durchfahrtstrasse wird geschaffen. Vielleicht stehen hier künftig einige Tische und Stühle, die Besucherin trinkt einen Kaffee.

Vielleicht verleitet einem die Ruhebucht zu einem Schwatz, nachdem man vom Einkaufen aus einem der beiden Häuser an der Seestrasse 99 oder 101 heraustritt. Vielleicht geniesst von hier der Stadtwanderer einen Blick zum zentralen Platz auf der anderen Strassenseite. Der Innenhof dagegen schafft mit seinem grünen Aussenraum, mit der offenen, einheitlichen Formulierung der Fassaden eine private Atmosphäre. Die Orientierung mit den Essräumen und den Balkonen ist bei allen Wohnungen gegen den Hof und die Südsonne ausgerichtet.

Die zwei Bauparzellen - Nummer 99 und 101 haben publikumsorientierte Zugänge von der Seestrasse her, welche die jeweiligen Gewerbeflächen direkt erschliessen. Beim Haus mit der Nummer 103 sind entsprechende Nutzungen nicht explizit gewünscht; doch bei Bedarf ist ein Atelier oder ein Laden mit kleinen Eingriffen denkbar. Über drei - auch mit Velos befahrbaren - Durchgänge verbindet sich der begrünte Innenhof mit der Seestrasse und der Kirchgasse. Neben dem gemeinschaftlichen Aussenraum, erschliessen sich von dort die privaten Zugänge zu den Wohnungen in den oberen Geschossen. Der Hof selber öffnet sich gegen die Spiegelgasse, die mit dem Auto zugänglich ist; entsprechend stehen Parkplätze zur Verfügung.

In den Wohnungen im Obergeschoss gelangt man über den Korridor in den Essraum, welcher sich grosszügig über den Aussenraum in den Hof öffnet. Zudem ist über die zweiflüglige Glastüre die Stube erschlossen, die den Bezug zur Strasse schafft. Somit spannen sich die Haupträume über die ganze Gebäudetiefe, vom Innenhof bis zur Strasse. Die kammerartigen Zimmer reihen sich entlang der Strasse, es findet eine gegenseitige Belebung zwischen innen und aussen statt. Auch wenn die Seestrasse mittelfristig eine lärmige Durchgangsstrasse bleibt, sollen sich die Bauten nicht abwenden. Mit heutigen Schallschutzmassnahmen und dem Einbezug einer kontrollierten Lüftung bleiben die Emissionen draussen; die Fenster können bei Bedarf geschlossen bleiben. Im Innersten der Wohnung sind die Bäder und Nebenräume angegliedert, grundsätzlich fensterlos. Damit wird die Intimsphäre in dieser dichten Bauweise gewahrt.

Die Verschiedenheit der Wohnungsgrössen garantieren eine heterogene Bewohnerschaft. Nicht nur finanzkräftige kinderlose Paare sollen angezogen werden, ein Mix zwischen Familien, Paaren und Singles ist gewünscht. Mit der Lifterschliessung, den kompakten einfachen Grundrissen und der guten Infrastruktur im Zentrum von Steckborn, sind viele Wohnungen auch sehr attraktiv für ältere Menschen.

Wettbewerb
2016




Nordwestfassade



Querschnitt B / Südwestfassade (Innenhof)



Querschnitt A / Südostfassade (Innenhof)



1. Obergeschoss (Ausschnitt Seestrasse 99)



Wohnungsgrundrisse schematisch

Neubau Wohnhaus über den Reben

In einer angenehmen Zusammenarbeit mit der Bauherrschaft konnten wir ein gefälliges Haus entwerfen, welches auf den Hang richtig reagiert und sich einfügt. Ein ehrliches Haus mit einer klaren Form. Die Räume zeigen schöne Aussenbezüge und wirken gemütlich und behaglich.

Die Arbeit wurde in hoher Qualität durch ein sehr gutes Handwerkerteam erstellt.

Die Materialwahl ist harmonisch und geerdet.

Planung / Baubewilligung
2016-2017

Ausführung
2017-2018

 

 








Erweiterung MFH

Das Mehrfamilienhaus mit aktuell drei kleineren Wohnungen soll durch einen gartenseitigen Anbau auch für Familien attraktiv werden. Der Anbau soll von Licht durchflutet werden und Pflanzen ein Rankgerüst bieten damit innen und aussen zu einer Symbiose werden.

Projekt
2017

Zusammenarbeit mit Thomas Schläpfer
Entwurf




Erdgeschoss



Obergeschoss



Dachgeschoss

Umbau Einfamilienhaus

Das Haus aus den 80er Jahren mit spannendem Split-Level-Geschossen wies einige räumliche Mängel auf. Die alte Aufteilung ergab einen sehr grossen Wohn/Essraum, welcher nicht optimal genutzt werden konnte, auch weil er zu viel Verkehrsfläche aufnehmen musste. Demgegenüber stand der Hauseingang, welcher wenig Platz für Kleider und Schuhe bot und durch die Rundung noch aufgeteilt wurde. Ebenso wie die Küche, welche heutigen Ansprüchen nicht mehr genügte.

Als effizienteste Massnahme erwies sich das Zentrieren der Treppenanlage. Zusammen mit dem Verschieben der Küche in die Mitte entstand im Erdgeschoss ein Essraum in der südöstlichen Ecke des Gebäudes, sowie ein Wohnraum im Westen. Beide sind grosszügig belichtet (im Westen wurde der Geräteschopf nach Norden in den Hang versetzt), die Verkehrsfläche konnte reduziert werden und die Küche liegt zentral zwischen Essraum und Sitzplatz. Das Entrée gestaltet sich plötzlich sehr geräumig, auch weil die Rundung eliminiert wurde.
Neben der Treppe konnte noch das Tages-WC untergebracht werden, womit auf der Hochparterre-Ebene ein zusätzliches grosszügiges Zimmer entstand. Zusammen mit der Erneuerung des Bades entstand so die neue Kinderebene.
Die neue Treppe wurde offener gestaltet, damit das Split-Level noch besser zur Geltung kommt.

Planung / Baubewilligung
2017-2018

Ausführung
2019








Ausbau Dachgeschoss

Das Stöckli auf dem Bauernhof nahe am Nussbaumersee stand zur Verfügung. Es soll eine Wohngemeinschaft für die beiden Brüder geschaffen werden. Gemeinsames Kochen und Essen, aber Rückzugsmöglichkeit mit eigenem Schlafzimmer und Nassraum. Das unausgebaute Dachgeschoss bietet sich an, ein tolles Studio einzubauen. Der Raum war dunkel und ungemütlich. Die 2 vorhandenen Fenster hatten den Sturz fast auf Augenhöhe und waren viel zu klein.

Der neue, eingezogene Balkon sorgt für viel Licht und einen tollen Aussenraum, welcher das Studio aufwertet und zur herrlichen Landschaft öffnet.

Durch wertvolle Eigenleistung und gute Material- und Unternehmerwahl konnte ein tolles Ergebnis zu vernünftigen Baukosten erzielt werden.




Grundriss

Ausbau Ökonomieteil

Beim Entwerfen wurde schnell klar, dass vom alten Oekonomieteil nur das Dach bestehend bleiben kann. Unter diesem entstand ein Haus, welches die alten Merkmale der Scheune wieder aufnimmt. So wurde der Sockel betoniert und mit kleinen frei angeordneten Fenstern versehen. Die neue Holzfassade erinnert mit seiner Struktur und den Proportionen an die alte Tabakscheune.
Der ausladende Balkon wirkt als Gegengewicht zum asymmetrischen Haus. Auf der grossen, südseitigen Dachfläche ist eine Photovoltaikanlage integriert, welche dazwischen ein transparentes Glasband aufweist. Dieses bringt zusätzliches Licht auf den Balkon und die Wohnräume im Obergeschoss.

Planung / Baubewilligung
2015-2017

Ausführung
2016-2017






Holzwohnhaus zur alten "Sägi im Tall"

Die historische "Sägi im Tall" wird mit dem Neubau ein attraktives Ensemble.
Im Gegensatz zur Sägerei, welche - aus betrieblichen Gründen - ein flacher, schlanker Baukörper ist, reckt sich das Wohnhaus in die Höhe der Sonne entgegen.
Der Neubau, als prägnanter Holzkörper auf dem Betonsockel gesetzt, erscheint von jeder Seite anders. Auffallend dabei ist die Traufrichtung an den kurzen Seite. Die geschlossene, mit Friesen durchzogene, Lärchenfassade lässt das Werk wie ein Möbel erscheinen.

Allgemein spielt auf diesem Grundstück das Holz die Hauptrolle.
In der Sägerei werden die rohen Stämme verarbeitet, in den Wand- und Deckenkonstruktionen zusammengebaut, die Böden und Fassaden verkleidet, die Lärchenfenster versetzt.
Zu guter letzt wird mit dem grossen Stückholz-Ofen mit Absorberelementen das Haus geheizt und Warmwasser erzeugt.

Planung / Baubewilligung
2014-2016

Ausführung
2016

Zusammenarbeit mit Thomas Schläpfer
Entwurf und Baueingabe






Neues kompaktes Wohnhaus

Auf der kleinen dreieckigen Parzelle, direkt an der Kreuzung nach Unter- und Oberstammheim, steht das kompakte, aber doch geräumige Wohnhaus.
Die Materialisierung und ortstypischen Eigenheiten schaffen einen zeitgemässen Ausdruck vom Neubau.
Im Innern tragen Holzträger aus Buchenholz die Decke. Die guten statischen Eigenschaften und die schöne Optik sind dabei wiederentdeckt zu werden.

Planung / Baubewilligung
2014-2016

Ausführung
2016-2017








Dachausbau Restaurant Bahnhöfli

An idealer Lage, direkt am Bahnhof von Unterstammheim, ist eine attraktive Dachwohnung entstanden. Die Bauherrschaft hatte das Potential des Estrichraumes vom "Bahnhöfli" erkannt und uns beauftragt eine Idee zu skizzieren.
Geschickte Lösungen waren gesucht, wie zum Beispiel der Balkon, der sich mittels Faltschiebetüren in den Innenraum zieht sowie der Galerieboden mit dem Fensterband, der das Licht in den Galerieboden bringt. Die sichtbare ursprüngliche Holzkonstruktion prägt die Architektur in den Innenräumen. Im Aussenbereich wirken der Balkon und die feinen Gauben so selbstverständlich, als hätten sie schon immer zum Haus gehört.

Planung / Baubewilligung
2014 - 2015

Ausführung
2015 - 2016

Zusammenarbeit mit Thomas Schläpfer
Teil vom Entwurf, Baueingabe und Teil der Werkplanung










Umnutzung Tabakscheune

Aus dem Wunsch für den Neubau eines Doppelhauses neben der alten Tabakscheune, folgten Anfragen an den Kanton Thurgau für eine Erweiterung der Bauzone. Die Antworten darauf waren negativ, wertvolle Zeit verstrich.
Die Bauherrschaft lancierte daraufhin einen Projektwettbewerb, an dem sich verschiedene Architekturbüros beteiligten. Eine der Vorgaben besagte, dass die alte Scheune rückgebaut werden solle, um an dessen Stelle zwei freistehende Einfamilienhäuser oder ein Doppelhaus zu errichten. Wir hielten uns nicht daran.
Das prägnante Volumen der Tabakscheune, die rationale Holzkonstruktion, die räumlichen Möglichkeiten und der Erhalt des bäuerlichen Ensembles waren gewichtige Argumente für den Erhalt beziehungsweise die Umnutzung.
Das Resultat ist ein neues Volumen aus Holz das losgelöst in der ursprünglichen Hülle der Scheune zu stehen kommt. Das spannende Nebeneinander von Alt und Neu sowie die faszinierenden Zwischenräume schaffen eine einzigartige Atmosphäre.

Planung / Baubewilligung
2012 - 2015

Ausführung
2015 - 2016

Zusammenarbeit mit Thomas Schläpfer
Entwurf, Baueingabe und Teil der Werkplanung






Aufwertung Essraum mit Terrasse

An schöner Lage in Seuzach steht das solide Einfamilienhaus der jungen Familie.
Die zeitgemässe Verbindung vom Aussen- und Essraum bildete die Basis für das Umbauprojekt.
Durch die Respektierung vom bestehenden Ausdruck wirkt die grosszügige Verglasung nicht fremd. Der Mehrwert ist unübersehbar.

Planung / Baubewilligung
2015 - 2016

Ausführung
2016




Aussenansicht vor Umbau



Essraum vor Umbau

Neubau Einfamilienhaus in Holzbauweise

In Unterstammheim entstand an auserlesener Hanglage ein Einfamilienhaus in Holzbauweise. Das Ziel war es das Gebäude möglich harmonisch in die bestehende Landschaft einzugliedern. Die Grundidee war ein reduziertes, aber dennoch starkes statisches Konzept. Im Fokus des Bauvorhabens standen die Nachhaltigkeit und die ökologische Bauweise, welche durch den Einbau der Holz-Pellets-Heizung bekräftigt wurden.

Planung / Baubewilligung
2013 - 2014

Bau
2014

 








Umbau bürgerliches Wohn- und Gewerbehaus

Das bürgerliche Wohn- und Gewerbehaus aus den Anfängen des 20. Jahrhunderts hat trotz einigen vergangenen Sanierungen seinen ursprünglichen, stolzen Charakter erhalten können. Zwischen Dorfkern und Bahnhof gelegen, erzählt es uns aus der fortschrittlichen Geschichte dieser Zeit.
Aufgrund der Machbarkeitsstudie für die künftige Entwicklung des Gebäudes sind nun erste Umbauten realisiert worden. Eine separate Wohnung konnte sanft in das Volumen integriert werden, immer mit der Wahrung des wertvollen Bestands.

Planung / Baubewilligung
2014

Ausführung
2015








Sanierung grosszügiges Einfamilienhaus

Am Sonnenhang von Oberwinterthur steht das geräumige, grosszügige Einfamilienhaus. Es atmet den Aufschwung der 60er-Jahre und erinnert - mit den schmuckvollen Ausführungen und Materialien - an barocke Vorbilder.
Mit der gezielten Sanierung wurde das Haus energetisch sowie räumlich auf einen zeitgemässen Stand gebracht. Das grosse Eingangsfoyer mit der repräsentativen Treppe fungiert - nach dem ursprünglichen Gedanken - wieder als zentraler Erschliessungsraum.

Planung / Baubewilligung
2011

Ausführung
2011-2012






Neubau Einfamilienhaus in Altikon

Bau
2014








Umbauen im geschützten Ensemble

Zwischen den zeitgemässen Bedürfnissen der Bewohner und dem respektvollen Umgang mit dem wertvollen Riegelhaus entsteht ein interessantes Spannungsfeld für die Sanierung. Die Räume haben mehr Tageslicht, das Haus ist modern ausgebaut und auf den heutigen energetischen Standard gebracht worden.
Neben der Eigenständigkeit des Wohnhauses spielt die Zugehörigkeit zur historischen bäuerlichen Hauszeile eine wichtige Rolle.

Planung / Baubewilligung
2013 / 2014

Ausführung
2014 / 2015










Verglasung Dachterrasse

Dem Bedürfnis, die offene Terrasse in der Dachschräge zu überdachen, nahmen wir uns an. Neben der Funktion als Wintergarten und gedecktem Aussenraum fügt sich die filigrane Stahl-Glaskonstruktion harmonisch in die Struktur- und Farbgebung des bestehenden Gebäudes ein.
Das neue Erscheinungsbild wirkt selbstverständlich und komplett.

Planung
Frühling / Sommer 2015

Ausführung
Herbst 2015

Holzheizung mit Werkstatt und Wohnen

In Gundetswil, nahe von Winterthur und Frauenfeld, wurde eine grosse Gewerbe- und Wohnzone realisiert. Im Zentrum davon steht die grosse Holzschnitzelheizung, die das ganze neue Quartier mit nachhaltiger Wärme versorgen wird. Kombiniert ist das Gebäude mit einer Werkstatt im Erdgeschoss und Betriebswohnungen im Obergeschoss. Wir hatten vom Vorprojekt an über die Baubewilligungsphase bis zur Ausführungsplanung und der Bauleitung die Chance das Bauvorhaben zu begleiten.

Planung / Baubewilligung
2014

Ausführung
2014 - 2015